<h2>Lösungen für jedes Wohngebäude – Am Netz oder als Insellösung – Mit oder ohne Speicher </h2>
Bei dieser PV Anlage werden alle Module in einer Reihe miteinander zu einem String verbunden und an den Wechselrichter angeschlossen. Dieser wird dann von einer Fachkraft ans Stromnetz angeschlossen (außer bei Inselsystemen). Ggf. sind im Vorfeld noch vorbereitende Arbeiten am Zählerkasten und ein Austausch des Zählers erforderlich. Falls du eine Wärmepumpe an einem eigenen Zählpunkt besitzt: es ist möglich, alles in Reihe zu schalten, mit einem oder zwei verbleibenden Zählern. Nach diesem Protokoll kann dann das ganze Hausnetz inklusive E-Autos und der Wärmepumpe von der PV Anlage versorgt werden.
Die Anlagen können optional mit hochwertigen und langlebigen Liontron 48V Lithium Speichern ausgestattet werden (ab 5 kWh bis 30 kWh). Bei PV-Inselsystemen ohne Anschluss ans Stromnetz ist die Entscheidung für eines der Speichersysteme oder die Anschaffung eines alternativen Speichers unbedingt erforderlich.
<h2>Montagesets zur flexiblen Aufteilung aller PV-Module auf Dach, Garage, Balkon, Fassade, Garten und Zaun auswählbar </h2>
Montagematerial ist verfügbar für vier Dacharten (Ziegel, Stockschrauben, Schieferdach und Biberschwanz) sowie für Garage (aufgeständert), Balkon, Fassade, Garten (aufgeständert) und Zaun, so dass annähernd alle möglichen Optionen und Kombinationen der Modulanbringung ausgeschöpft werden können, falls und soweit es sinnvoll ist.
<h2>Leistungsfähige und hochwertige QSUN Module </h2>
Die bifazialen Solar-Glas-Glas Module mit 460WP überzeugen durch einen hervorragenden Wirkungsgrad und ein sehr gutes Schwachlichtverhalten, eine hochwertige Verarbeitung sowie ein exklusives Design mit einem edlen schwarzen Rahmen. 30 Jahre lineare Leistungsgarantie und 25 Jahre Herstellergarantie sichern die langfristige Nutzbarkeit.
Dieses robuste Solarmodul ist extremen Wetterbedingungen wie starkem Wind, starkem Schnee und hohen Temperaturen gewachsen. Durch sein hervorragendes Schwachlichtverhalten an bewölkten Tagen sowie morgens und abends sind die Module auch bei nicht optimaler Einstrahlung besonders ertragreich.
<h2>Intelligenter und leistungsfähiger 3-Phasen-Wechselrichter von SOFAR Solar mit integriertem Wi-Fi für Echtzeitüberwachung</h2>
Im Leistungsbereich von etwa 20 bis 24 Modulen à 460 Wp liegt die Generatorleistung zwischen rund 9 und 11 kWp.
Ein 8,8 kW-Wechselrichter stellt in diesem Bereich die technisch passende Dimensionierung dar. Er ermöglicht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen DC-Generatorleistung und AC-Ausgangsleistung, reduziert Ertragsverluste und nutzt die installierte Modulleistung effizient aus. Ein noch größerer Wechselrichter (z. B. 11 kW) wäre zwar technisch möglich, jedoch in diesem Leistungsbereich meist nicht erforderlich.
Der SOFAR Solar SFS-8.8KTLX-G3 ist ein intelligenter, leistungsfähiger und auffällig leiser 3-Phasen-String-Wechselrichter. Ausgestattet mit moderner MPPT-Technologie (Maximum Power Point Tracking) sorgt er für er eine optimale Energieausnutzung, indem er die PV-Module kontinuierlich überwacht und die Leistung nach bestimmten Kriterien anpasst.
An den Wechselrichter kannst du bis zu zwei Strings anschließen. Pro String können bis zu 18 Module angeschlossen werden, dann ist die Maximalspannung erreicht.
Mit der intelligenten Überwachung auf String-Ebene behältst du den Echtzeit-Status jeder Solarmodulreihe im Blick. So kannst du die Leistung deiner Anlage optimal überwachen und mögliche Abweichungen sofort auf deinem Smart-Phone erkennen und klären.
Besonders interessant: dank der den Geräten eigenen Eigenkühlung entsteht kein Lüftergeräusch – und es bleibt ruhig in deinem Keller.
<h2>Ganz wesentlich für den maximalen Erfolg ist die möglichst optimale Dimensionierung der Anlage (=Festlegung PV Kapazität und Speichergröße)</h2>
<h3>1. Inselbetrieb </h3>
Bei Inselbetrieb ist die PV-Anlage die einzige Stromversorgung (ggf. neben einem Generator). Die Größenbestimmung ist recht komplex und abhängig von Energiebedarf und Objektnutzungszeiträumen und -intensitäten. Falls du eine Inselanlage realisieren möchtest und dir unsicher über die Dimensionierung von Modulen und Speicher bist, schreibe uns bitte eine Nachricht an info@nicevalley.eu, und wir beraten dich gerne.
<h3>2. Betrieb am Netz (der Regelfall) </h3>
Beim Netzbetrieb ist das Ziel normalerweise, für die Anlage eine Größe zu wählen, die das beste wirtschaftliche Ergebnis in Bezug auf Investitionsvolumen und Stromkostenersparnis über die Laufzeit bietet. Dabei gibt es für jedes Objekt in seiner konkreten Nutzungsweise (Stromverbrauch absolut, Verteilung über den Tag) eine optimale PV-Kapazität und Speichergröße, die die höchste Nettoersparnis und Investitionsverzinsung bietet. Ist die Anlage kleiner, ist die Stromkostenersparnis geringer als möglich, ist die Anlage größer, ist die zusätzliche Stromkapazität zu teuer, weil die zusätzlichen Module zu einem zu hohen Anteil lediglich einspeisen ins Netz, anstatt den Eigenverbrauch ausreichend zu verringern, was zu einem geringeren monetären Ertrag dieser Überkapazität führt. Ergebnis ist ein geringerer Gesamtgewinn über die Laufzeit als bei der optimal dimensionierten Anlage.
Eine optimal dimensionierte Anlage liefert im Laufe von 20 Jahren häufig mehr als das 3-fache an Stromkostenersparnis als die Investition in die Anlage, insbesondere wenn diese teilweise oder vollständig in Eigenleistung montiert wurde. Da sie sich bei derzeitigen Preisen meist innerhalb von ca. 6-8 Jahren amortisiert, ergeben sich innerhalb von 20 Jahren schnell Nettogewinne in Höhe von 200% der Investition und Verzinsungen im mittleren zweistelligen Prozentbereich, da der investierte Betrag durch die laufenden Stromkostenersparnisse kontinuierlich sinkt und bereits nach wenigen Jahren komplett zurückgeflossen ist und der (abgezinste) Gesamtgewinn, der anschließend während der Restlaufzeit ausgeschüttet wird auf diesen Investitionszeitraum zu beziehen ist.
Eine zu kleine oder zu große Anlage dagegen liefert meist noch immer Gewinn, aber weniger als maximal möglich oder mit höherem Kapitaleinsatz, als nötig.
Zur einfachen Bestimmung einer sinnvollen, näherungsweise optimalen Größe von Modul-Kapazität und Speichergröße lies bitte unbedingt die einleitenden Erläuterungen zu String-PV-Anlagen oberhalb der Anlagen-Auflistung.
<h2> Brauche ich einen Speicher, und wenn ja, wie groß?</h2>
Bei Insellösungen ist ein Speicher unbedingt erforderlich. Auch bei netzparallelen Anlagen ist er meist sinnvoll, im Regelfall, um zeitliche Differenzen zwischen Stromerzeugung und Verbrauch über den Tag auszugleichen und einen höheren Anteil des gewonnen Stroms selbst zu verbrauchen. Deshalb muss der Speicher umso größer sein,
a) je größer die PV-Anlage ist (möglichst im Bereich der der optimalen Stromerzeugung (in unserem Beispiel ca. 22 Module))
b) je stärker der Anteil des Verbrauchs am Abend und in der Nacht gegenüber dem Tag ist
Unsere Faustformel:
Stromerzeugungskapazität (im Beispiel mit 22 Modulen 9,9 kWp) multipliziert mit
a) bei Bedarf überwiegend am Tag x 0,5
b) bei Bedarf gleichmäßig Tag und Abend x 1
c) bei Bedarf überwiegend oder ausschließlich am Abend oder Nachts x 1,3
= ungefähr sinnvolle Speichergröße in kWh
(im Beispiel, angenommen, b) wäre zutreffend): 9,9 kWp x 1 = 9,9 kWh Speichergröße. Das heißt, ein Speicher von 10 kWh wäre passend.
Bei einer PV-Kapazität größer 8 kWp reicht die Multiplikation mit 1 insgesamt aus. Bei 8 kWp Modulkapazität sollte entsprechend ein Speicher mit ca. 8 kWh eingesetzt werden.
<h3>Zyklenstarkes, nachhaltiges und erweiterbare Speichersysteme mit Victron-Wechselrichtern und LIONTRON® LX48-100 48V LiFePO4 Speichern</h3>
Die 48V Speichersysteme von 5 bis 30 kWh kombinieren hohe Belastbarkeit und Zyklenstärke mit sehr flexiblen Einsatzmöglichkeiten in PV-Anlagen am Netz wie auch in autarken Inselsystemen ohne Netzanbindung. Je nach Größe ist eine dauerhafte Entnahme von 3 bis zu 15 kvA möglich.
Als Speicherkomponente wird der Heimspeicher LIONTRON® LX48-100 LiFePO4 eingesetzt. Er ist eine Hochleistungsbatterie mit 48 V, 100 Ah und einer Kapazität von 5,12 kWh, konzipiert für maximale Effizienz, Langlebigkeit und Sicherheit. Perfekt für deine Solaranlage und eine autarke Stromversorgung.
Die Liontron-Batterien gewährleisten eine maximale Lebensdauer auch bei regelmäßig tiefer Entladung. Dabei ist eine Dauerentnahme in Höhe von 110A möglich. Diese herausragende Zyklenfestigkeit bedeutet eine langfristige Energieversorgung und Kosteneffizienz für dein System.
Der LIONTRON® LX48-100 ist nicht nur leistungsstark, sondern auch nachhaltig. Durch das leichte Öffnen der Batterie für Wartungsarbeiten und den Austausch einzelner Komponenten wird die Langlebigkeit und ressourcenschonende Nutzung des Produkts sichergestellt. Diese umweltfreundliche Konzeption unterstreicht das Engagement von LIONTRON® für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
Das System lässt sich auch nachträglich um weitere Speicherelemente erweitern.
<h3>Intelligente Steuerung durch Victron Multiplus</h3>
Die Speicherladung- und entladung wird gesteuert von MultiPlus-II 48 Wechselrichtern. Diese optimieren die Stromverwertung, indem sie intelligent zwischen Stromerzeugung, Verbrauch sowie Einspeisung/Entnahme aus bzw. in Batterie oder Netz vermitteln und wechseln.
Die MultiPlus-II kombinieren die Funktionen des MultiPlus und des MultiGrid. Sie bieten sämtliche Funktionen des MultiPlus und verfügen zusätzlich über eine externe Stromsensor-Option, welche die Funktion des PowerControl und PowerAssist auf 32 A erweitert. Sie bieten außerdem auch sämtliche Funktionen des MultiGrid mit der eingebauten Anti-Islanding-Funktion und können aufwarten mit einer immer länger werdenden Liste von Ländern, in denen sie für die Einspeisung zugelassen sind.
<h2> Passende Montagepakte – flexibel für alle Dacharten und Installationsorte zusammenstellbar </h2>
Ausgehend von der optimalen PV-Anlagengröße, die abhängig ist von deinem individuellen Stromverbrauch, ergibt sich also die optimale Modulanzahl.
Nun kannst du im nächsten Schritt untersuchen, ob, wie und wo du diese Anzahl Module bei dir unterbringen kannst, oder ob du die Anlage entsprechend kleiner ausrichten musst.
Diese Vorgehensweise halten wir für zielführender, als einfach nur zu schauen, wie viele Module man aufs Dach bekommt.
<h2> Montage auf Schrägdach: Montagesets für Modulpaare oder Einzelsets? </h2>
Zunächst musst du dein Dach auf vorhandene Fläche prüfen. Ost-,Süd und Westausrichtung ist mit den bifazialen Modulen möglich, Nordseite nicht.
Platzbedarf pro Modul bzw. Modulpaar:
1er Set mit einem Modul: 2m hoch, 1,20m breit
2er Set mit zwei Modulen verbunden, nebeneinander: 2m hoch, 2,40m breit
(die paarweise Anordnung von Modulen auf einem gemeinsamen Profil ist vorzuziehen, da so Montagezeit und Material eingespart werden kann.)
Zeichne die Anordnung auf und prüfe,
a) wie viele Module insgesamt auf dem Dach angeordnet werden können und ob der Platz ausreichend ist für alle gewünschten Module.
b) ob alle Module (bei ungerader Gesamtzahl: alle bis auf ein einzelnes) paarweise angeordnet werden können. Dies ist der Fall, wenn immer 2 oder 4 oder 6, … Module nebeneinander in eine Reihe passen.
Falls nun ausreichend Platz auf dem Dach ist und nicht noch weitere Module an anderen Standorten wie bspw. der Garage installiert werden sollen und alle Module paarweise angeordnet werden können, kannst du eines der unten angezeigten Montageoptionen für deine jeweilige Dachart auswählen, denn diese sind auf die komplette paarweise Modul-Anordnung ausgelegt. Du bist dann fertig mit der Zusammenstellung des gesamten Montagematerials.
Wenn aber stattdessen bspw. 3, 5 oder 7 Module nebeneinander passen oder bspw. wegen einer Dachgaube Module weggelassen werden müssen, denn sind die Paket unten nicht genau passend.
Falls du also nicht alle Module (bei ungerader Gesamtanzahl: alle bis auf ein einzelnes) paarweise anordnen kannst, musst du durchzählen, wie viele Module paarweise nebeneinander und wie viele einzeln angeordnet werden müssen. Teile die Anzahl der paarweisen Module durch 2 und du erhältst die Anzahl der erforderlichen 2er Montagesets. Die verbleibenden einzelnen Module benötigen je ein 1er Montageset.
Nimm in diesem Fall die Anlage ohne Auswahl von Montagematerial in den Warenkorb und wähle die benötigte Anzahl 1er und 2er Sets separat in der passenden Montagekategorie im Bereich Photovoltaik in den benötigten Mengen aus. Diese beiden Sets befinden sich in allen Unterkategorien immer ganz oben als die ersten beiden Artikel. Die Einzelsets haben den gleichen Stückpreis wie die Gesamtsets. Du bist dann auch hier fertig mit der Zusammenstellung des gesamten Montagematerials.
<h2> Montage von Modulen an klassischen Balkonkraftwerk-Standorten</h2>
Die Montagepakete unten passen auch dann nicht, wenn nicht alle gewünschten Module auf dem Dach angebracht werden können. Dann stehen noch zusätzlich die Orte zur Verfügung, die man gemeinhin für Balkonkraftwerke nutzt: Garage, Balkon, Fassade, Garten und Zaun.
Der Unterschied zu den Balkonkraftwerken liegt lediglich in der Verkabelung der Module. Die Module werden hier nicht mit eigenem Wechselrichter und Stecker angeschlossen, wie beim Balkonkraftwerk, sondern müssen in die Stringleitung (bei Anlagen ab 10 Modulen an eine der beiden Stringleitungen) mit integriert werden.
Angenommen, für dich wären 24 Module optimal, du kannst aber nur 18 auf dem Süd-/Ost-/Westdach anbringen. Du hast aber noch eine Garage, auf der man 4 Module aufständern könnte sowie einen Balkon, der Platz hätte für zwei Module. Dann könntest du diese Module zusätzlich mit den entsprechenden Montagesets, bei denen du häufig sogar zwischen mehrere alternative Montageoptionen wählen kannst, bei dir installieren. Diverse Sets für 1 bis 4 Module findest zu in den jeweiligen Unterkategorien von Montagematerial im Bereich Photovoltaik. Und das Dachset für 18 paarweise Module für alle Dacharten findest du dort auch.
Du kannst also in diesem Fall das Paket mit 24 Modulen ohne Montagematerial auswählen und Montagesets für 18 Module (paarweise) bspw. für Ziegeldach sowie ein 4er Set für Flachdach sowie ein zweier Montage-Set für Balkon hinzufügen.
Dann bist du auch in diesem Fall fertig mit der Zusammenstellung des gesamten Montagematerials.
Die Montageoptionen für die komplett paarweise Montage auf jeweils eine Dachart sowie die Speicher-Sets kannst du dir hier unten näher ansehen. Die Einzel und Zweiersets in der Rubrik Montagematerial sind analog aufgebaut. Alle Montagesets inklusive der Balkonkraftwerk-Standorte findest du in der Rubrik Montagematerial.
<h2>DC-Verkabelung der PV-Module – alles zum Stecken, nichts mehr zu Crimpen</h2>
Bei diesem Anlagentyp werden PV-Module in Reihe zu einer gemeinsamen Leitung (einem sogenannten String) verkabelt und mit dem Wechselrichter verbunden. Dabei kommen vorkonfektionierte Kabel mit MC4-Steckverbindern zum Einsatz, sodass kein eigenes Crimpen erforderlich ist.
An den in dieser Anlage verwendeten Wechselrichter kannst du bis zu zwei separate String-Leitungen anschließen. Pro String können bis zu 18 Module angeschlossen werden.
Bis zu einer Gesamtanzahl von 14 Modulen sollten alle PV-Module möglichst in einem gemeinsamen String verschaltet werden, wenn keine sehr großen Unterschiede in der Sonneneinstrahlung zwischen den Modulen bestehen. Bei einer Ost-/West-Anordnung ist dies jedoch nicht der Fall. In diesem Fall sollten die Module nach Ausrichtung getrennt und jeweils über eine eigene Stringleitung mit dem Wechselrichter verbunden werden. Andernfalls kann es dazu kommen, dass morgens die Westseite und nachmittags die Ostseite die Leistung des gesamten Strings reduziert. Dann musst du aber darauf achten, dass ein String jeweils mindestens 5 Module enthalten muss, um korrekt funktionsfähig zu sein.
Bei größeren Anlagen, spätestens ab einer Anlagengröße von 18 Modulen ist die Aufteilung in zwei Strings erforderlich, da nicht mehr als 18 Module an einen einzelnen Stringeingang des Wechselrichters angeschlossen werden dürfen. Aus diversen Gründen sollten die Strings möglichst in etwa gleich viele Module enthalten, falls nicht Dachflächen oder andere Bedingungen eine Abweichung erfordern. Allerdings sind die hinsichtlich der String-Aufteilung bestehenden Effizienzunterschiede zwischen 50%/50% und z.B. 66%/33% in der Praxis nicht sehr groß und liegen meist unter 3% des Gesamtertrags.
Nachdem festgelegt ist, ob ein oder zwei Strings gebildet werden, bestimmst du die erforderlichen Kabelkomponenten.
<h3> Wichtiger Sicherheitshinweis:</h3>
PV-Module erzeugen bereits bei Tageslicht elektrische Spannung. Verbinde die Steckkontakte daher nur, wenn die Module nicht der Sonne ausgesetzt sind (z. B. abgedeckt) oder bei sehr geringer Lichtintensität. Stecke Verbindungen niemals unter Last.
<h3>Ein String wird wie folgt aufgebaut: </h3>
Du beginnst am Plus-Anschluss des Wechselrichters und verbindest ihn mit dem Plus-Anschluss des ersten Moduls. Dazu steckst du zunächst die in den Plus Anschluss des Wechselrichters passende Seite des Anschlusskabels in den Wechselrichter. Die andere Seite des Kabels passt anschließend nur noch an den passenden Plus-Anschluss des ersten Moduls.
Danach verbindest du die Module untereinander:
Das zweite Modul wird mit dem ersten verbunden (Minus des 1. Moduls an Plus des 2. Moduls). Aufgrund der Steckverbindungen ist jeweils nur die richtige Verbindung möglich. Dieses Prinzip setzt sich über alle weiteren Module fort.
Am Ende der Reihe wird das letzte Modul mit dem Minus-Anschluss des Wechselrichters verbunden. Damit ist der Stromkreis (String) geschlossen.
Für die Verbindung zwischen Wechselrichter und dem ersten sowie dem letzten Modul verwendest du das „Anschlusskabel Wechselrichter zu String 1 bzw. 2“, das du oben in verschiedenen Längen auswählen kannst. Falls du zwei Strings bildest, kannst du dort separat pro String die erforderliche Länge auswählen, sonst wählst du nur eine Länge bei „String 1“.
Dabei ist eine Normanforderung, dass beide Leitungen vom Wechselrichter zu den Modulen gleich lang sein müssen. Daher bestimmt die größere Entfernung (zum ersten oder letzten Modul) die benötigte Kabellänge.
Das rote Kabel ist für die Plus-Verbindung vom Wechselrichter zum ersten Modul vorgesehen, das schwarze Kabel für die Rückleitung vom letzten Modul zum Wechselrichter.
<h3>Solarkabel-Verlängerungen </h3>
Die Module untereinander können mit den am Modul vorhandenen Anschlussleitungen (ca. 80 cm) direkt verbunden werden, wenn sie unmittelbar nebeneinander oder übereinander montiert sind. Dabei wird in der Regel erst horizontal eine Reihe verbunden, dann vertikal auf die nächste Reihe, dann horizontal zurück usw.
Um größere Abstände (ca. über 40 cm) zwischen zwei Modulen zu überbrücken, benötigst du entsprechende Verlängerungskabel. Diese sind in den Längen 2 m, 3 m, 5 m, 10 m und 15 m erhältlich. Pro zu überbrückende Strecke wird jeweils ein Kabel benötigt.
Gehe die geplante Stringführung Modul für Modul durch, notiere die erforderlichen Kabellängen und bestimme daraus die benötigten Verlängerungen. Die passenden Mengen kannst du anschließend oben für jede Kabellänge auswählen.
<h2> Gezielte Fachpartnersuche mit Sparpotenzial und Anschlussgarantie</h2>
Wir zeigen dir, Schritt für Schritt, wie du deinen Fachpartner für Anschluss und Anmeldung der PV-Anlage findest. Falls du trotzdem keinen Erfolg hast, helfen wir dir. Und wenn wir alle keinen finden, nehmen wir das Paket zurück.
Zu den Details der Fachpartnersuche lies bitte unbedingt das Dokument „Umsetzung der Installation mit Anschlussgarantie“, das du im Reiter „Dokumente“ der PV-Anlagen ganz oben findest.
<h2>Warte nicht länger! </h2>
Nutze die Chance, Dein eigene PV-Anlage zu installieren und profitiere von den Vorteilen der Solarenergie. Plane, konfiguriere und bestelle jetzt das passende Paket und beginne damit, Deinen eigenen Strom zu erzeugen!